Das Spiel zur Homepage
Wie sind wir eigentlich auf die Idee gekommen ein Spiel zu bauen? Nun,
das ist ganz einfach. Wir waren mal bei einer Geburtstagsfeier im
Nachbardorf eingeladen. Dort war dann auch ein Gast, welcher ein Spiel mit
hatte, das auf keiner Feier fehlen dürfte. Es handelte sich um das Spiel
„Mensch ärgere dich nicht“, nur, daß es viel größer war und als Spielfiguren
gab es Eierbecher. Spontan wie wir waren mußte es auch gleich ausprobiert
werden. In die Becher noch Bier gefüllt und schon ging es los. Da der Abend
auch ziemlich lustig wurde und wir die Idee sehr gut fanden, haben wir uns
in den Kopf gesetzt auch solch ein Spiel zu besitzen.
Unser Spiel sollte dann noch ein klein wenig größer werden und das Design
wurde verändert.

3D-CAD-Zeichnung
(Ansicht ISO SW)
Materialbeschaffung
Einkaufsliste
-
1 Sperrholzplatte (90 x 90
x 0.5 cm)
-
1 Spanholzplatte (90 x 90 x
1 cm)
-
16 kleine Becher (gehen
auch Kunststoffsalzstreuer)
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Holzleim
-
Farbe für die Grundplatte (bei uns gelb)
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Griffe
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Schrauben
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3 Scharniere
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4 verschiedene Farben für
Spielbecher und Spielfelder
-
Aufkleber
-
selbstklebende Buchfolie
-
12 Bieretiketten (man
sollte aber einfach 12 verschiedene
Bierflaschen kaufen,
denn man wird beim bauen
garantiert durstig)
Werkzeuge
-
Lineal und Bleistift oder Edding
-
Bohrmaschine mit Lochkreissäge
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Feile
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ein paar Steine
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Handfeger
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Stichsäge
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Spannzwinge
-
Holzbalken
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2 Böcke
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Pinsel
-
Airbrushpistole

Bauanleitung
1.
Anreißen der Spielplatte

Als Vorlage nimmt man sich einfach ein handelsübliches „Mensch ärgere
dich nicht“, welches nur auf die gewünschten Maße vergrößert wird. Man mißt
die Abstände der Spielfelder zueinander und überträgt die ermittelten Werte,
im Maßstab von ca. 3:1, dann auf die Spanholzplatte.
[Stift, Lineal]
2.
Aussägen der Löcher für die
Spielfelder

Wenn die Spielfelder auf die Platte übertragen wurden, kann man diese nun
ausschneiden. Die Größe der Löcher richtet dich dabei nach dem Durchmesser
des Becherbodens. Unsere Becher haben einen Durchmesser von ca. 3.5 mm. Wir
haben dann einen Aufsatz mit D = 4 mm gewählt. Die Löcher müssen aber sehr
vorsichtig ausgesägt werden, da sonst das Holz ausreißt. Nun noch mit der
Feile alles entgraten.
[Bohrmaschine, Lochkreissäge, Feile]
3.
Zusammfügen der Platten

Die Oberflächen der Platten werden mit dem
Handfeger von Staub befreit, und danach mit Holzleim eingestrichen. Den Leim
kurz eintrocknen lassen (Zeit steht auf der Verpackung) und dann die beiden
Platten zusammenfügen. Damit die Platten richtig zusammengepreßt werden legt
man die Steine auf die Ränder und in die Mitte der Platten. Da der
Klebeprozeß bis zu 24 Stunden dauert, kann man erst mal eine Pause machen
und hat auch schon das ein oder andere Bier verdient.
[Handfeger, Holzleim, Steine]
4.
Zerteilen der Spielplatte

Man kann die Platte natürlich auch im Ganzen
belassen. Da wir aber die 90 x 90 cm zu groß fand, haben wir uns
entschlossen die Platte zu teilen. Man befestigt einfach eine Stück
Holzbalken auf der Platte und nutzt diesen als seitlichen Anschlag. Schon
wird der Sägeschnitt gerade (natürlich darf der Balken keine Kurvenschablone
sein).
[Holzbalken, Spannzwinge, Stichsäge]
5.
Auftragen der Grundfarbe

Als nächstes wird die Grundfarbe auf die
Platten gestrichen. Für die Rückseite kann auch eine andere Farbe gewählt
werden. Man sollt sie aber auf jeden Fall behandeln, denn wenn das Spiel mal
im nassen Gras abgelegt wird, wellt es sich früher oder später. In der Zeit,
in der die Farbe trocknet ist dann auch mal wieder ein Bierchen an der
Reihe.
[Böcke, Farbe, Pinsel]
TIP: Keine Sprühfarbe benutzten. Die
zieht zu schnell ein und von der Farbe ist nichts zu sehen.
6.
Pinseln der Spielfelder und
Spielbecher

Bevor mit dem Pinseln begonnen wird, werden
die beiden Platten mit den 3 Scharnieren verbunden und Tragegriffe
angebracht. Wir haben dazu eine Waffenreinigungskette genommen und mit
Ösenschrauben befestigt. Nun kann man die Spielfelder farblich gestalten.
Die Ziel- und Parkfelder und das Startfeld bekommen die Farbe der
Spielbecher und der Rest eben in einer Farbe, welche noch nicht verwendet
wurde (z.B. weis).
Die Spielbecher werden dann mit der
Airbrushpistole gebrusht. Man kann sie natürlich auch pinseln, oder gleich
in der gewünschten Farbe kaufen.
[Farbe, Pinsel, Airbrushpistole]
7.
Aufkleber

Zum Schluß kann man die freien Flächen mit
Bieretiketten und Aufklebern gestallten. Dazu einfach die Etiketten auf das
Spiel legen und mit selbstklebender Buchfolie überdecken. Man sollte dann
auch noch ein paar Tage die Farbe richtig austrocknen lassen.
[Etiketten, Aufkleber, Buchfolie]
So, nun
kann es dann endlich losgehen.
Das Spiel im Einsatz
Das
Spiel kam bei uns natürlich schon sehr oft zum Einsatz und hat uns manch
lustigen Abend bereitet.

Die Spielregeln sind dabei eigentlich wie
beim richtigen „Mensch ärgere dich nicht“. Die Becher stehen auf den
Parkflächen und werden mit einem Getränk (z.B. Bier) gefüllt. Wer eine 6
würfelt, muß einen Becher sofort austrinken und weiter geht’s nach
den Regeln vom „Mensch ärgere dich nicht“.

Wird ein Becher rausgeworfen muß
dieser sofort nachgefüllt werden und kommt auf die Parkfläche. Wenn eine
Person alle Becher im Ziel hat, werden diese ein letztes mal gefüllt und er
oder sie sollte die Becher dann auch austrinken.

Also, viel Spaß beim nachbauen und spielen.
NOCH EIN TIP: Uns wurde berichtet,
wenn man als Getränk Schnaps nimmt, wird das Spielende nicht erreicht.
Probiert es aus, aber Ihr seid gewarnt.
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